KI ist in aller Munde – aber was hilft Grundschullehrkräften wirklich im Alltag? Dieser Vortrag bietet einen kompakten und verständlichen Einstieg für alle, die KI bisher wenig oder noch gar nicht nutzen und trotzdem wissen möchten, womit sich der Einstieg lohnt. Im Mittelpunkt stehen fünf konkrete Anwendungsideen für den Grundschulalltag: Unterricht vorbereiten, Materialien differenzieren, Sprachförderung unterstützen, Elternkommunikation erleichtern und kreative Impulse für den Unterricht entwickeln. Dabei geht es nicht um Technik um der Technik willen, sondern um echte Entlastung, bessere Ideen und mehr Sicherheit im Umgang mit KI.
Die Teilnehmenden erhalten außerdem Orientierung im Tool-Dschungel: Welche KI-Anwendungen sollte man kennen? Was unterscheidet freie Angebote von schulischen oder landesnahen Lösungen? Und worauf muss man bei Datenschutz, Qualität und pädagogischer Verantwortung achten? Kurze Live-Einblicke zeigen, wie aus wenigen Prompts alltagstaugliche Materialien, differenzierte Lesetexte, Bildimpulse oder kreative Unterrichtsideen entstehen können. Der Vortrag macht Mut, KI niedrigschwellig auszuprobieren – mit klarem Blick auf Chancen, Grenzen und den konkreten Nutzen für die Grundschule. Für alle, die KI nicht nur spannend finden, sondern endlich verstehen möchten, wie sie sinnvoll starten können.
Referentin:
Dr. phil. Stephanie Kleta-Bohmann (Adiuvantis GmbH)
Dr. Stephanie Kleta-Bohmann ist geschäftsführende Gesellschafterin der Adiuvantis GmbH und begleitet seit 2017 Schulen, Schulträger und Kommunen dabei, digitale Bildung praxisnah, umsetzbar und entlastend zu gestalten – inklusive Qualifizierungsformaten für Lehrkräfte (Präsenz/hybrid/digital) und Projekten rund um Schulentwicklung, Medienbildung und KI (u. a. Startchancen-Programm). Sie kommt aus der Schulbuch- und Bildungsmedienpraxis (Schroedel / Westermann / Friedrich Verlag) und weiß, wie man Inhalte so aufbereitet, dass sie im Grundschulalltag wirklich funktionieren – klar, strukturiert und ohne „Tool-Overload“. Zudem engagierte sie sich über Jahre ehrenamtlich u. a. als stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Digitale Bildung e. V. sowie als Elternvorsitzende (u. a. an einer Grundschule). Sie hat an der Leibniz Universität Hannover studiert und promoviert. Als Mutter von drei Söhnen kennt sie den Grundschulalltag auch aus Elternperspektive – und übersetzt KI so, dass sie im Unterricht alltagstauglich, entlastend und ohne Technikstress funktioniert.
