Die Fachoffensive Deutsch verpflichtet Grundschulen zu einer wöchentlichen Lesezeit für die Förderung der Basiskompetenz Lesen. In heterogenen Klassen fehlen Lehrkräften jedoch oft die Ressourcen, um die individuelle Leseflüssigkeit zu diagnostizieren und wirksam zu fördern: Wie können sie gleichzeitig allen Kindern beim Lautlesen zuhören? Wie kann ihr Kompetenzerwerb zielgerichtet beobachtet werden?
Der Vortrag stellt ein praxiserprobtes Konzept für selbstgesteuerten Lautlesen am Beispiel des Lautlesetutors (LaLeTu) vor. Das digitale Tool zeichnet sich durch seine patentierte, KI-basierte Sprachtechnologie aus: Lernende lesen ihre Texte selbstständig an einem Endgerät vor während die Software die Leseleistung anhand der Parameter Lesegeschwindigkeit, -richtigkeit und Stimmdynamik analysiert.
Lehrkräfte erhalten präzise Lernstandsanalysen und Förderaufgaben. Dies sorgt für mehr Entlastung im Unterricht: Lehrkräfte haben mehr Zeit und schüchterne Kinder lesen in einen geschützten Raum ohne Gruppendruck, was die Lesemotivation zusätzlich steigern kann.
Mehrwert für Teilnehmende
Die Teilnehmenden erfahren praxisnah, wie sie das Tool unkompliziert in ihre Schulorganisation integrieren können. Zum Abschluss des Beitrags erhalten alle Teilnehmenden Zugang zu einer kostenlosen LaLeTu-Test-Lizenz für den direkten Einsatz im eigenen Unterricht.
Über die Referentin:
Dr. Sina Nitzsche ist Expertin im Bereich Digitale Bildung. Die promovierte Kultur- und Medienwissenschaftlerin verfügt über zehn Jahre Berufserfahrung in der universitären Lehrkräfteausbildung an der TU Dortmund. Seit 2025 ist sie im Key Account Management des Ernst Klett Verlags tätig, wo sie Schulleitungen, Medienzentren und Schulträger bei der Einführung digitaler Tools zur zeitgemäßen Unterrichtsentwicklung unterstützt. In dieser Funktion betreut sie auch den Einsatz des LaLeTu an allgemeinbildenden Schulen in NRW.
Zielgruppen:
Lehrende, OGS-Kräfte, Lehrende im Förderunterricht, DaF/DaZ-Lehrende, Schulleitungen, Medienzentren
